Der schwarze Vogel

>> Grundlage

Die Figur des schwarzen Vogels ist ebenfalls der Sage des Schatzräubers vom Waldegg entnommen. Als der Schatzräuber auf den gesuchten Schatz stieß, saß urplötzlich ein Vogel mit feurigen Augen auf der Schatztruhe, der alsbald mit der Truhe in der Tiefe versank.

 

>> Beschreibung vom Häs

Der schwarze Vogel trägt ebenfalls die bei den Schatzräubern einheitlichen schwarzen Schuhe. Die Beine bis zum Knie kleiden gelbe Wollsocken. Er trägt eine schwarze Bundhose, die durchwegs mit schwarzen Plätzle besetzt ist. Die Plätzle finden wir auch an der Jacke und am Maskentuch wieder. Sie sollen das Federkleid des schwarzen Vogels darstellen. Außerdem besitzt die Jacke Fledermausärmel, welche die Flügel des Vogels andeuten. An den Händen trägt er, wie der Schatzräuber, schwarze Handschuhe.

 

>> Beschreibung der Maske

Wie die Schatzräubermaske wurde die Maske des schwarzen Vogels von Reinhold Schüle aus Gornhofen entworfen und geschnitzt. Sie stellt einen sehr realistisch anmutenden schwarzen Vogelkopf dar. Sie trägt einen markanten gelben Schnabel und auch die in der Sage beschriebenen feurig roten Augen sind gut zu erkennen. Auch diese Maske ist, wie die des Schatzräubers, aus Weimutskiefer geschnitzt.

 

>> Lebenslauf

Seit 1997 gehört der schwarze Vogel zu den Schatzräubern vom Waldegg. Er bewegt sich meist am Ende der Gruppe und begründet somit den Narrenruf der Maskengruppe:

"Spring fut, spring fut - der Vogel kut"